Aus den Tiefen des Internets: Sportster Umbau mit Buell Motor und NSU-D OSL Tank. Geschmackssache, aber ich persönlich finde, dass der OSL Tank dazu viel besser passt als der Sportster Tank 😉
Noch ein Dragbike des Wahnsinns. Zwei 501 Haarnadel OSL Motore in Reihe. Angeboten in einer Auktion in West Palm Beach/Florida. Aus Bike urious, Ausgabe 28. Ausgust 2016 Quelle: Internet
In den 50-iger Jahren experimentierte NSU mit alternativen Motorenkonzepten, u. a. mit einem Flachschieber im Max-Zylinderkopf statt ordinärer Ventile. Ich hatte mal ein Fachbuch über ventillose Verbrennungsmotore, indem dieses Konzept beschrieben wurde, es ist mir leider abhanden gekommen. Ich kann mich nur erinnern es hatte einen blauen Einband und war ca. 200 Seiten dick. Vielleicht kann ein geneigter Leser helfen. Ich wollte mich bei meiner Ingenieurarbeit intensiver mit diesem Thema beschäftigen, aber es kam dann anders, siehe die Seite ÜBER MICH. Die Abdichtung zwischen Flachschieber und dem Ein- bzw. Auslasskanal erfolgte über rotierende Dichtringe. Die thermischen Materialverzüge und die damals verwendeten Materialien ergaben massive Abdichtungsprobleme. Zumindest existiert noch ein Prototypmotor in Privatbesitz.
Aus dem Buch "Ungewöhnliche Motoren" über die DVL-Flachschiebersteuerung. Auf dieser Konstruktion basiert die NSU Entwicklung der beiden, oben gezeigten Motoren. Quelle: Privatarchiv
Foto über einen "skurrilen" NSU Prototypen. Vermutlich ein 2-Zylinder und durch den "flachen" Zylinderkopf ein 2-Takter. Auch der Lux Auspuff lässt auf einen 2-Takter vermuten. Quelle: unbekannt
Museum Neckarsulm: Prototyp NSU OSL 251 mit hydrostatischer Ventilsteuerung. Mehr davon siehe https://demomu.de/project/1951-nsu-prototyp/ Fotoquelle: Privatarchiv/Text: Internet
Rennsportmuseum Hockenheim, mein Besuch in 2017: Sportkonsul Fotoquelle: Privatarchiv Die Sportkonsul fällt m. E. eigentlich mehr in die Rubrik "Kuriosität"
Bei meiner Museum Rundtour 2017 (Speyer, Hockenheim, Sinsheim) habe ich dieses niedliche Quickly Gespann mit Korbkinderwagen in Sinsheim fotografiert. Sollte irgendjemand so ein Projekt realisieren wollen, mein originaler Korbkinderwagen aus dem Jahr 1953 steht "ungenutzt" in meiner Werkstatt herum. Ich würde ihn für "kleines" Geld zur Verfügung stellen. Fotoquelle: Privatarchiv
Habe diesen OSL Motor vor vielen Jahren auf einem Teilemarkt gekauft. Nach intensiven Recherchen war die Herkunft/Erbauer nicht zu bestimmen. Das Einzige war die Aussage des damaligen Verkäufers, der Motor stamme aus Süddeutschland. Basis war ehemals ein OSL 250 Motor mit Gußkopf und offenen Ventilen. Der Zylinderkopf ist offensichtlich aus dem Vollen gefräst. Die Größe des Einlasskanals lässt auf Methanolbetrieb schließen. Vermutlich stammt der Motor aus den damaligen "kleinen" Bahnsportklassen. Wer weiß mehr? Quelle: Privatarchiv (inzwischen verkauft)
1981
entstand mein 16” Max-Gespann mit LS 200 SW-Rahmen und Carell
Kunststoffboot.
Erste
Vorstellung beim TÜV Moabit. Der TÜV Beamte verlangte, zu recht,
einen Tachoabgleich zu den kleineren Räder, ansonsten sähe er kein
Problem, die Räder eintragen zu können. Also zum nächsten
VDO-Dienst und den Tacho neu abgleichen lassen. Beim nächsten Termin
frage ich ihn, ob er mir auch das Kunststoffboot eintragen könnte.
Er fragte natürlich nach einem Materialgutachten, das ich aber nicht
hatte. Freundlicherweise verwies er mich an einen Kollegen beim TÜV
Spandau, der sich die Angelegenheit mal ansehen sollte. Dieser
Kollege stellte sich als Spezialist für die Abnahme von Autos mit
Kunstoffkarosserien dar, siehe dazu auch:
Letztendlich
habe ich den Eintrag bekommen mit der lapidaren Begründung, dass das
Seitenwagenboot wie ein Autocabrio anzusehen wäre und dafür gäbe
es Ausnahmeregeln.
Titelbild aus Das MOTORRAD, Heft 8/1958. Beim Sichten meines Zeitschriftenarchivs ist mir eine gewisse Ähnlichkeit zwischen dem Tank auf dem Titelbild und dem Tank von meinem "Rennerle" aufgefallen. Im Heft gab es leider keinen weiteren Hinweis zur abgebildeten Max. Ich hatte meinen Tank damals in Berlin vom ehemaligen Schrauber von dem Rennfahrer Horst Lahfeld bekommen mit dem Hinweis, dass dieser von einer von Lahfeld gefahrene Max stammen sollte. Erst vor einigen Jahren stolperte ich über die Homepage von HL und schickte ihm eine Foto mit der Bitte eines Kommentars. Leider stellte sich heraus, dass der Tank auf keinen Fall aus dem Fundus von HL stammen würde. Die Herkunft wird wohl immer ein Geheimnis bleiben.
Quelle: Privatarchiv
Stand 09.05.2025: In der Homepage von HL habe ich dieses Foto von seiner damaligen Max gefunden:
Habe im Internet nachfolgendes Foto gefunden. Die Tankform entspricht der HL Max in obigem Foto:
Schon aufgefallen, dass an meinem Gelände-Gespann Langschwinghebel verbaut sind? Nun, der Grund ist einfach zu erklären. Vor vielen Jahren las ich in einem Bericht über die Geländemax, dass NSU u. a. mit Langschwinghebeln experimentiert hat. Da dachte ich doch sofort, das kann ich auch. Da zu dieser Zeit eine Horex Imperator mit Langschwinge bei mir in der Werkstatt stand, wurde diese zunächst untersucht und siehe da, die Hebel könnten passen. Also auf dem nächsten Teilemarkt die Schwinghebel einer Resident bzw. Imperator besorgt und eingebaut. Die längeren Schwinghebel haben den enormen Vorteil den Nachlauf zu verkleinern, das Gespann fährt sich wesentlich "leichter" und kann mit dem kleinen Finger gelenkt werden. Ich kann bis heute nicht verstehen, warum NSU nicht damals mehr Mäxe für die schweren Geländewettbewerbe mit Langschwinghebeln umgerüstet hat. Fotoquelle: Privatarchiv
Im harten Geländeeinsatz kam es gelegentlich zu Schäden an den Hinterradnaben durch ausgerissene Speichen. NSU experimentierte daher mit aufgeschrumpften Stahlringen auf den originalen Alunaben für die Speichenkopfaufnahme. Eine dieser seltenen Hinterräder ist an meinem Geländemaxgespann verbaut. Fotoquelle: Privatarchiv
24.08.1954: Internes Schreiben über die Änderungen an der Geländemax Quelle: Privatarchiv
Die "Mini-Max", ein Unikat. Fotografiert bei einem NSU-Treffen in Neckarsulm. Auf dem "Nummernschild" steht übersetzt sinngemäß folgendes: Nur dieses eine Exemplar wurde anlässlich der “Automobilausstellung in Kopenhagen 1956” hergestellt. Das Motorrad wird in dem Buch erwähnt: “Motorräder die Geschichte machten: NSU MAX”. Das Motorrad wurde in Seeland/DK gefunden, der Beiwagen in Arhus/DK. Zusammengestellt und restauriert durch den jetzigen Besitzer. Fotoquelle: Privatarchiv
In der schon unter NSU Events gezeigten 251 OSL war vermutlich die Gabel aus dem Prospekt eingebaut oder doch eine "schnöde" DKW Gabel? Man beachte auch die Hinterradfederung. (das Fahrwerk ist inzwischen verkauft) Quelle: Privatarchiv
Hinweis in eigener Sache. Es gibt zwei verschiedene Horex Gabeln. Die ersten Gabeln hatten ein dünnes Lenkrohr und passten in den Max Steuerkopf. Die zweiten, stärker dimensionierten Gabeln (empfehlenswert) hatten einen dickeres Lenkrohr. Hier musste der Steuerkopf aufgebohrt werden. Unser erster Umbau erfolgte während meiner Lehrzeit. Ich hatte mir aus der Materialausgabe übers Wochenende einen passenden, leicht konischen Fräser ausgeliehen. Mit einer selbstgebastelten Winde haben wir zu Zweit einen Rahmen aufgebohrt. Einer klemmte den Rahmen zwischen den Beinen fest und der Zweite drehte händische den Fräser durch den Rahmen, immer abwechselnd. Reine Muskelkraft. Das ganze dauerte ziemlich genau eine Stunde und danach waren wir fix unf fertig.
Aus Das MOTORRAD, Heft 17/1965 über den Einbau einer Horex Regina Telegabel in eine NSU Max Quelle: Privatarchiv
Irgendwie gelangte das Fahrwerk, der in Heft 9/1972 beschrieben Max, in meinen Besitz. Im Hintergrund eine Habermann "Monster" Verkleidung passend für die Max. Fotoquelle: Privatbesitz
Über die Münch Mammut und deren Nachfolger ist fast alles im Internet zu finden, siehe auch mein Film über die Münch Sonderausstellung in Speyer/Sinsheim 2017 in Garagien-TV NSU. Internetseiten dazu z. B.: https://muench-4-club.de/ http://www.winni-scheibe.com/ta_marken/muench/muench.htm
Witziger Eigenbau. Die Kombination mit dem potenten NSU 4-Zylinder mit Turboaufladung und einem "mickrigen" (vermutlich) Norton Getriebe kann sich nur ein Brite ausdenken.