Technik

Ein Kessel Buntes

Siehe auch meine ehemaligen Texte aus dem "Maxfahrer"

Titelbildquelle: Internet

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NSU Allgemeines:

Aus Kraftrad, Heft 4/1954
Quelle: Privatarchiv

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Bald ist wieder Weihnachten! Plätzchenformen von Max und Quickly bei Etsy gefunden.
Achtung: Offensichtlich aus dem 3D-Drucker und nicht Spülmaschinenfest
Quelle: Internet

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Aus dem Film "Tim und Struppi und das Geheimnis um das goldene Vlies"
Quelle: ZDF Mediathek

Die wilde Fahrt endet bei den Meteora Klöstern/Griechenland.

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Werte Motorradfreunde.

Gelegentlich sehe ich Fotos oder auch real auf Motorradtreffen, solche eingebauten (Papier) Filter in der Benzinzufuhr zu dem Vergaser. Ihr scheint nicht zu wissen, was ihr schreckliches dem Motor antut.

Diese Filter sind, im Gegensatz zu anderen Filterkonstruktionen, z. B. Metallgewebe, nämlich Druckfilter und nur für den Einbau mit Kreisläufen einer Benzinpumpe geeignet.

Für eine rein geodätische Benzinzufuhr haben sie einen zu hohen Durchflusswiderstand. Ich habe mal vor vielen Jahren einen einfachen Versuch gemacht. Einen solchen Filter in einem offenen Benzinschlauch verbaut mit einem kleinen Einfülltrichter am Anfang. Vor dem Filter noch einen „Inline“ Benzinhahn verbaut. Dann den Trichter mit einer bestimmen Menge Benzin gefüllt und bei Öffnen des Hahns die Zeit gemessen, bis die ganze Benzinmenge durchgelaufen ist.

Danach der gleiche Versuch nur ohne Filter. Das Ergebnis könnt ihr euch selber ausdenken.

Diese Filter beeinflussen also erheblich die Benzinzufuhr und damit die Vergasereinstellung. Speziell bei Zweitaktern kann das fatal enden. Bei höheren Geschwindigkeiten magert das Gemisch ab, der Motor bekommt nicht die Spritmenge, die er eigentlich benötigt. Ein Klemmer könnte die Folge sein.

Einen ähnlicher Versuch könnt ihr mit dem Filter am Benzinhahn machen. Den Benzinschlauch in einen Messbecher leiten. Dann die Zeit nach öffnen des Benzinhahns messen, bis eine bestimmte Benzinmenge in den Messbecher gelaufen ist. Danach den Benzinhahn ausbauen, das Sieb abziehen und den Versuch wiederholen. Die Zeitdifferenz ist deutlich geringer als mit dem Papiersieb.

Vielleicht sehe ich das auch zu dramatisch. M. E. Ist das Sieb am Benzinhahn und das Sieb am Benzineintritt Vergaser völlig ausreichend.

Aber das muss jeder für sich selber entscheiden.

Man sollte aber auch dran denken, mal gelegentlich die Siebe im System auszubauen und zu kontrollieren.

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Als Alternative zu den meist vernudelten, originalen Alustopfen für die Schlammhülsen bieten sich robuste Metallschrauben DIN 908 mit tiefem Innensechskant M 24 x 1,5 an.
Habe meine Motore immer damit umgerüstet
Fotoquelle: Internet

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Kennt noch jemand den Trick Dichtungen zu "hämmern" bzw. zu "schlagen"? Hat mir mein Vater vor über 60 Jahren beigebracht. Einige Filmchen dazu gibt es unter Youtube bzw. Facebook zu sehen. Allerdings ist das dort gezeigte nicht immer Nachahmenswert.

Um das Anfertigen von Dichtungen zu vereinfachen habe ich mir aus einem defekten Kupplungsdeckel eine Schablone gesägt. So kann man zuerst die Kontur mit einem Bleistift auf das Papier bringen und mit einer Schere ausschneiden. Die passenden Locheisen habe ich mir von meinem Vater geliehen. Diese Schablone stammt aus meinen Max-Anfängen der 70-iger Jahre, als man noch keine Ersatzteile übers Internet bestellen konnte.

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Einige Fertigungsskizzen über NSU Spezielwerkzeuge
Quelle: unbekannt

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NSU Max Zündung:

Der Umbau auf kontaktlose Zündanlagen wird immer beliebter. Eine relativ brauchbare Umbauanleitung für eine Max auf das VAPE System findet sich unter nachfolgendem Link:

https://mvc-stammheim.de/?p=11880

Quelle: Internet

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Ein weiterer Hersteller bietet eine digitale Kennlinienzündung an.
Quelle: Internet

Ich selber habe mit beiden Systemen keine eigenen Erfahrungen sammeln können, da meine Max seit über 20 Jahren abgemeldet in der Garage steht und ich aus gesundheitlichen Gründen keine Motorrad mehr fahre.

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Kröber/Pitsch Magnetzündung:

Ich hatte mir 1988 für meinen NSU-Max Doppelzündungsmotor die ganzen Bauteile bei Pitsch bestellt, da kamen schon einiges Kosten zusammen. Das gezeigte Bild entspricht nur in etwa den Lieferumfang. Es wurden für den Max-Motor genau passende Grundplatten und die konische Aufnahme des Kontaktgebers gefertigt.

Im Verhältnis zu heute sind die programmierbaren Zündung preislich fast geschenkt, wobei die Einzelteile über Conrad-Elektronik sicherlich Pfennigartikel wären, damals wie heute bezahlt man aber für das know-how
Quelle: Privatarchiv

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Habe diesen OSL Motor vor vielen Jahren auf einem Teilemarkt gekauft. Nach intensiven Recherchen war die Herkunft/Erbauer nicht zu bestimmen. Das Einzige war die Aussage des damaligen Verkäufers, der Motor stamme aus Süddeutschland. Basis ist ein OSL 250 Motor mit Gußkopf und offenen Ventilen. Der Zylinderkopf ist offensichtlich aus dem Vollen gefräst. Die Größe des Einlasskanals lässt auf Methanolbetrieb schließen. Vermutlich stammt der Motor aus den damaligen "kleinen" Bahnsportklassen. Wer weiß mehr?
Quelle: Privatarchiv

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Beim Stöbern in meiner Motorradliteratur fiel mir ein ca. 40 Jahre alter, 140 Seiten starker, SCHERDEL Federkatalog in die Hände. Der Bezug zu NSU steht in der Firmenhistorie. Scherdel lieferte spezielle Ventilfedern für die Rennmaschinen. Ob Scherdel auch die Ventilfedern für die Serienprodukte geliefert hat, ist unklar.
Alle weiteren Informationen unter der aktuellen Homepage.

Für Technikfreaks lässt sich der aktuelle Federkatalog im Downloadbereich herunterladen.

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NSU Prototyp Flachschieber:

In den 50-iger Jahren experimentierte NSU mit alternativen Motorenkonzepten, u. a. mit einem Flachschieber im Max-Zylinderkopf statt ordinärer Ventile. Ich hatte mal ein Fachbuch über ventillose Verbrennungsmotore, indem dieses Konzept beschrieben wurde, es ist mir leider abhanden gekommen. Ich kann mich nur erinnern es hatte einen blauen Einband und war ca. 200 Seiten dick. Vielleicht kann ein geneigter Leser helfen.
Ich wollte mich bei meiner Ingenieurarbeit intensiver mit diesem Thema beschäftigen, aber es kam dann anders, siehe die Seite ÜBER MICH.
Die Abdichtung zwischen Flachschieber und dem Ein- bzw. Auslasskanal erfolgte über rotierende Dichtringe. Die thermischen Materialverzüge und die damals verwendeten Materialien ergaben massive Abdichtungsprobleme.
Zumindest existiert noch ein Prototypmotor in Privatbesitz.
Quelle: classic-motorrad.de

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Quelle: Privatarchiv Stephan Thum

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Aus Automobiltechnische Zeitschrift, Jahrgang 56/1955, Heft 6 und 7
Quelle: Privatarchiv Stephan Thum

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Fotos des NSU 2-Zylinder Drehschieber Prototypmotors
Quelle: Privatarchiv Stephan Thum

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Aus Helmut Hütten: Motoren.
Über die Drehschieberkonstruktion bei NSU
Quelle: Privatarchiv

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Aus dem Buch "Ungewöhnliche Motoren" über die DVL-Flachschiebersteuerung. Auf dieser Konstruktion basiert die NSU Entwicklung der beiden, oben gezeigten Motoren.
Quelle: Privatarchiv

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Aus DAS MOTORRAD, Heft 11/1960
über einen Max Motor umgebaut auf desmodromische Ventilsteuerung
Quelle: Privatarchiv

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Foto über einen "skurrilen" NSU Prototypen
Quelle: unbekannt

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Museum Neckarsulm: NSU Lux Prototyp mit Einspritzung
Fotoquelle: Privatarchiv

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Aus MOTORRAD Classic, Heft 2/1998
über die Experimente bei NSU hinsichtlich Benzineinspritzung
Quelle: Privatarchiv

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Museum Neckarsulm: Prototyp NSU OSL 251 mit hydrostatischer Ventillsteuerung.
Mehr davon siehe https://demomu.de/project/1951-nsu-prototyp/
Fotoquelle: Privatarchiv/Text: Internet

Aus Oldtimer Markt, Ausgabe 05/2014
Quelle: Internet

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Technik Museum Sinsheim: NSU OSL 251 Steher Motorrad
Fotoquelle: Privatarchiv

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Sportkonsul: Rennsportmuseum Hockenheim, mein Besuch in 2017
Fotoquelle: Privatarchiv

Sportkonsul
Fotoquelle: Internet

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Konsulumbau auf Königswelle
Quelle: Internet

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Bei meiner Museum Rundtour 2017 (Speyer, Hockenheim, Sinsheim) habe dieses niedliche Quickly Gespann mit Korbkinderwagen in Sinsheim fotografiert.
Sollte irgendjemand so ein Projekt realisieren wollen, mein originaler Korbkinderwagen aus 1953 steht "ungenutzt" in meiner Werkstatt herum.
Ich würde ihn für "kleines" Geld zur Verfügung stellen
Fotoquelle: Privatarchiv

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Von der "großen" Kronprinz Gabel der 350/500 cc Konsul gab es auch eine "kleinere" Variante, z. B. passend für die 251 OSL (die Gabel ist inzwischen verkauft)
Quelle: Privatarchiv

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Die mir bekannten Max-Getriebevarianten: Serie, Gelände und Sport
(Stand 29.08.2024)

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Unterschied Sportmax- zu Seriengetriebe. Sportmax Getriebe inzwischen verkauft
Quelle: Privatarchiv

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Fragment einer Sportmax Ölpumpe (inzwischen verkauft)
Quelle: Privatarchiv

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NSU Umbauten:

Max Motor im Gilera Fahrwerk
Quelle: Internet

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Max Motor im DKW Fahrwerk
Quelle: Privatarchiv

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Max Motor im Puch 250 SG Fahrwerk
Quelle: Internet

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Max Motor im Horex Fahrwerk
Quelle: Internet

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Max Motor im BMW R 26 Fahrwerk.
Gefunden in einem älteren Heft Das MOTORRAD
Quelle: Privatarchiv

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OSL 351 Haarnadel-Motor im Norton Fahrwerk
Quelle: Internet

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Aus COSTUMBIKE online, Ausgabe 28. Dezember 2021
über die Konsul Umbauten des Horst Heiler
Quelle: CB Archiv

Quelle: Internet

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1981 entstand mein 16” Max-Gespann mit LS 200 SW-Rahmen und Carell Kunststoffboot.

Erste Vorstellung beim TÜV Moabit. Der TÜV Beamte verlangte, zu recht, einen Tachoabgleich zu den kleineren Räder, ansonsten sähe er kein Problem, die Räder eintragen zu können. Also zum nächsten VDO-Dienst und den Tacho neu abgleichen lassen. Beim nächsten Termin frage ich ihn, ob er mir auch das Kunststoffboot eintragen könnte. Er fragte natürlich nach einem Materialgutachten, das ich aber nicht hatte. Freundlicherweise verwies er mich an einen Kollegen beim TÜV Spandau, der sich die Angelegenheit mal ansehen sollte. Dieser Kollege stellte sich als Spezialist für die Abnahme von Autos mit Kunstoffkarosserien dar, siehe dazu auch:

https://www.auto.de/magazin/75-jahre-autos-mit-kunststoffkarosserien-der-stoff-aus-dem-die-leichten-traeume-sind/

Letztendlich habe ich den Eintrag bekommen mit der lapidaren Begründung, dass das Seitenwagenboot wie ein Autocabrio anzusehen wäre und dafür gäbe es Ausnahmeregeln.

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NSU Max Technik:

Wussten Sie schon....dass es beim Max Motor verschiedene Schlammhülsenvarianten gab?
Variante 1: Bei den ersten Rippenmotoren waren Schlammhülsen verbaut ohne Innengewinde. Zur Demontage gab es ein spezielles Ausbauwerkzeug.
Variante 2: Schlammhülse mit 45° Fase und M6 Innengewinde.
Variante 3: Schlammhülse mit 15° Fase und M6 Innengewinde.
Für Variante 2 und 3 gab es auch ein spezielles Ausbauwerkzeug.
Fotoquelle: Internet

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Wie den vielen "Hardcore" Max Motor Schraubern bekannt ist, gibt es mehrere Motorvarianten. Mein persönlicher Favourite ist die erste Variante, der Rippenmotor. Mit dem verripptem Gehäuse m. E. ein Schmuckstück und witzigerweise bis auf Gehäuse, Kurbelwelle (ohne Schlammhülsen) und Lagerschild identisch mit der letzten Motorgeneration (Supermax). Ein kleiner Schwachpunkt des Rippenmotors ist das Lagerschild mit dem eingepressten Sitz des Kurbelwellenfestlagers. Dieser Sitz bekommt im Laufe der Betriebszeit "Luft" und wackelt fröhlich hin und her, was eigentlich nicht im Sinne des Erfinders sein sollte. NSU hat daraus beim Supermaxmotor die Konsequenz gezogen und beim Lagerschild den Sitz fest mit eingegossen. Ich habe meine ganzen Rippenmotoren mit dem Supermax Lagerschild umgerüstet (wohl dem, der ein ausreichend gefülltes Ersatzteillager hat).
Diese Möglichlichkeit ist übrigens in keiner NSU-Änderungsmitteilung erwähnt.
Fotoquelle: Internet

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NSU-Max: Verölte Kupplung? Mögliche Ursachen.

1. Der vernietete Ring im Kupplungsdeckel, als Halter für den Wellendichtring, war bei den ersten Mäxen aus Blech, später aus Aluminium. Immer mit Alunieten und einem Dichtring mit dem Deckel verbunden. Die Nietverbindung kann sich über die vielen Jahre lockern und Öl schwitzt entweder über die Nietverbindung oder über den „lockeren“ Halter in die Kupplung. Hier hilft das Erneuern des Dichtringes und das Neuvernieten des Halters. Ich selber habe später den Dichtringhalter ohne Dichtring direkt mittels UHU-Plus mit dem Deckel verklebt.


2. Ölleckage nach Neuaufbau eines Motors unter Teilemix.

Die damaligen Bohrwerke waren noch nicht so exakt wie heute hinsichtlich Fertigungsqualität im 1/1000 mm Bereich. Ich habe mehrere Motoren am Anfang meiner MAX „Leiden“schaft aus „Besten“ teilen aufgebaut und einige Male Ölleckagen gehabt. Letztendlich tauschte ich den kompletten Deckel aus und siehe da, die Kupplung blieb trocken. Der Rekord liegt aus meiner Erinnerung bei 5 Versuchen (wohl dem, der ein großes Ersatzteillager hat). Zur Erinnerung: Ein Radialwellendichtring kann Mittenversätze nur ganz minimal ausgleichen. Wird dieser Versatz zu groß, lässt auch ein neuer Wellendichtring Öl durch.


3. Spiel zwischen Getriebewelle und Lagerbuchse des Kupplungszahnrades.

Die ersten Motoren hatten in der Buchse eine Öldrallnut eingedreht. Alle späteren Buchsen waren glatt. Natürlich ist die Buchse ein Verschleißteil und nutzt sich durch die Schrägverzahnung auch „kegelig“ aus. Dadurch, dass das vordere Ende der Buchse nicht zusätzlich abgedichtet ist, kann Öl in die Kupplung gelingen. Durch die Schrägverzahnung „taumelt“ das Zahnrad bei Spiel und fördert das Öl direkt nach draußen. Abhilfe schafft eine akribisch neu gefertigte Buchse mit „Nullspiel“.

Es gibt noch einen Verbesserungstrick. Man dreht die Buchse an der Kupplungseite aus und fügt einen O-Ring als zusätzliche Abdichtung ein. Allerdings sind O-Ringe nur für eine statische Abdichtung erfunden worden. Die genannte Ausführung ist also mit Vosicht zu betrachten.


4. Leider war das Material der originalen Anruckdämpfergummis nicht ölbeständig. Keine Ahnung aus welchem Material die Nachbaugummis bestehen, eine Nachfrage vor Kauf hilft. Hat sich Öl nach draußen geschlichen und die Gummis benetzt, lösen diese sich mit der Zeit auf und schlimmstenfalls bedeutet ein metallisches Klackern das Ende der Kupplung.

Geschrieben aus eigener Erfahrung.

Fotoquelle: Internet

Zu Punkt 3, siehe oben
Fotoquelle: Privatarchiv

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Wussten Sie schon.......dass es bei der Max zwei verschiedene Lagerböcke mit einer Steghöhe von 3,5 bzw. 4 mm gibt. Immer schön vor der Montage messen. Sollten versehentlich zwei verschieden Böcke montiert werden, verklemmt sich die Nockenwelle, was u. a. zu Schäden an den Schubstangenlagern etc. führen kann
Fotoquelle: Privatarchiv

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Wie ich jahrelang die Max Köpfe umbaute: NSU Prinz TTS Ventile, Moto Guzzi 850 GT Ventilfedern, gekürzte "Keilchen", selbstgefertigte Ventilführungen und Abstreifer aus dem Automobilbau
Fotoquelle: Privatarchiv

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Titelbild aus Das MOTORRAD, Heft 8/1958. Beim Sichten meines Zeitschriftenarchivs ist mir eine gewisse Ähnlichkeit zwischen dem Tank auf dem Titelbild und dem Tank auf meinem "Rennerle" aufgefallen. Im Heft gab es leider keinen weiteren Hinweis zur abgebildeten Max. Ich hatte meinen Tank damals in Berlin vom ehemaligen Schrauber von dem Rennfahrer Horst Lahfeld bekommen mit dem Hinweis, dass dieser von einer von Lahfeld gefahrene Max stammen sollte. Erst vor einigen Jahren stolperte ich über die Homepage von HL und schickte ihm eine Foto mit der Bitte eines Kommentars. Leider stellte sich heraus, dass der Tank auf keinen Fall aus dem Fundus von HL stammen würde. Die Herkunft wird wohl immer ein Geheimnis bleiben.

Stand 09.05.2025:
In der Homepage von HL habe ich dieses Foto von seiner damaligen Max gefunden:

Habe im Internet nachfolgendes Foto gefunden. Die Tankform entspricht der HL Max in obigem Foto:

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NSU Meine Geländemax:

Schon aufgefallen, dass an meinem Gelände-Gespann Langschwinghebel verbaut sind? Nun, der Grund ist einfach zu erklären. Vor vielen Jahren las ich in einem Bericht über die Geländemax, dass NSU u. a. mit Langschwinghebeln experimentiert hat. Da dachte ich doch sofort, das kann ich auch. Da zu dieser Zeit eine Horex Imperator mit Langschwinge bei mir in der Werkstatt stand, wurde diese zunächst untersucht und siehe da, die Hebel könnten passen. Also auf dem nächsten Teilemarkt die Schwinghebel einer Resident bzw. Imperator besorgt und eingebaut. Die längeren Schwinghebel haben den enormen Vorteil den Nachlauf zu verkleinern, das Gespann fährt sich wesentlich "leichter" und kann mit dem kleinen Finger gelenkt werden. Ich kann bis heute nicht verstehen, warum NSU nicht damals mehr Mäxe für die schweren Geländewettbewerbe mit Langschwinghebeln umgerüstet hat
Fotoquelle: Privatarchiv

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Im harten Geländeeinsatz kam es gelegentlich zu Schäden an den Hinterradnaben durch ausgerissene Speichen. NSU experimentierte daher mit aufgeschrumpften Stahlringen auf den originalen Alunaben für die Speichenkopfaufnahme. Eine dieser seltenen Hinterräder ist an meinem Geländemaxgespann verbaut
Fotoquelle: Privatarchiv

24.08.1954: Internes Schreiben über die Änderungen an der Geländemax
Quelle: Privatarchiv

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Das "Geheimnis" um das Geländemax-Getriebe hat mich längere Zeit beschäftigt. Der Unterschied zur Serie liegt im 1. Gang, das war zumindest seit 1955 bekannt. Erst nach dem Zerlegen eines Max-Motors und dem Nachzählen der Getriebezähne kam die Erkenntnis. Da hat man im Werk ganz einfach einen Zahn weggelassen. Nun verschiebt sich dadurch marginal die Flankenberührungsebene, scheint aber aus technischer Sicht tolerierbar. Wieviele Getriebeschäden es allerdings bei Geländemäxen im Wettbewerb gab, ist unbekannt. Das Getriebe ist in meinem Besitz und kann käuflich erworben werden.

(Fotoquelle: Privatarchiv)

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Um bei den Geländemäxen einen 4.00 x 19" Hinterradreifen mit Geländeprofil unterbringen zu können, musste die Hinterradschwinge etwas verbreitert werden. Da damit auch das Kettenblatt mit nach außen wanderte wurde ein ausgestelltes Ritzel samt spezieller Befestigungsmutter verbaut
Fotoquelle: Privatarchiv

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Bei meinem Besuch des Enzo Ferrari Museum in Modena 2015 fotografierte ich u. a. den Ventiltrieb des ersten von Ferrari gebauten 12-Zylinders von 1947.
Hat doch verblüffende Ähnlichkeit mit der Ventilsteuerung des Max-Motors, oder?
Die Luftaufnahme des Museums habe ich mir aus dem Internet geliehen.

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Die "Mini-Max", ein Unikat. Fotografiert bei einem NSU-Treffen in Neckarsulm. Auf dem "Nummernschild" steht übersetzt sinngemäß folgendes:
Nur dieses eine Exemplar wurde anlässlich der Automobilausstellung in Kopenhagen 1956” hergestellt. Das Motorrad wird in dem Buch erwähnt: “Motorräder die Geschichte machten: NSU MAX”.
Das Motorrad wurde in Seeland/DK gefunden, der Beiwagen in Arhus/DH.
Zusammengestellt und restauriert durch den jetzigen Besitzer
Fotoquelle: Privatarchiv

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In der schon unter NSU Events gezeigten 251 OSL war vermutlich diese Gabel eingebaut oder doch eine "schnöde" DKW Gabel?
(das Fahrwerk ist inzwischen verkauft)
Quelle: Privatarchiv

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NSU Kundendienst, Januar 1954
Quickly Montageanleitung
Quelle: Internet

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Kundendienst-Abteilung, 30.09.1953
Fox Motor 2-Takt
Quelle: Internet

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Kundendienst-Abteilung, 15.09.1953
Fox Motor 4-Takt
Quelle: Internet

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Kundendienst-Abteilung, 15.09.1953
Quick Motor
Quelle: Internet

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Kundendienst-Abteilung, 30.09.1953
Technische Daten für 501 OS-T Sportbaukasten
Quelle: Privatarchiv

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Kundendienst-Abteilung, 30.09.1953
Technische Daten für 501 OS-T
Quelle: Privatarchiv

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Kundendienst-Abteilung, 30.09.1953
Technische Daten für 351 OS-T
Quelle: Privatarchiv

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NSU Max:

Kundendienst-Abteilung, 30.09.1953
Technische Daten für Max
Quelle: Privatarchiv

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Kundendienst-Abteilung, 14.08.1953
Montage des Max Motors
Quelle: Privatarchiv

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Kundendienst-Mitteilung, 14.08.1953
Demontage des Max Motors
Quelle: Privatarchiv

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Kundendienst-Mitteilung, Oktober 1954
Quelle: Internet

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NSU Diverse Kundendienst-Mitteilungen:

Änderungsmitteilung, 25.09.1953
Quelle: Privatarchiv

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Identifikationstabelle, Stand 1949
Quelle: Privatarchiv

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Identifikationstabelle der von NSU gebauten Motorräder, Stand 1940
Quelle: Privatarchiv

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Aus NSU-Merkblätter, Blatt 1 - 4
Quelle: Privatarchiv

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NSU Änderungsdienst Nr. 6 vom Oktober 1950
Quelle: Privatarchiv

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NSU Kundendienst-Abteilung 1952
Quelle: Privatarchiv

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Aus Das Motorrad, Heft 11/1960
Quelle: Privatarchiv

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NSU Max Tuning:

Preisliste der Tuningarbeiten von Ulrich Siebrasse, Stand 1988
Quelle: Privatarchiv

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Preisliste der Max-Tuningteile von Harold Nuttall/GB, Stand 1988
Quelle: Privatarchiv

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Tuninganleitung vom NSU-Club Wien, leider nicht vollständig
Quelle: Privatarchiv

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Preisliste 1978 über die Tuningleistungen des NSU-Club Wien
Quelle: Privatarchiv

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Tuning NSU Max
Quelle: unbekannt

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Tuning NSU Max
Quelle: Privatarchiv

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NSU Max Technik:

Aus Das Motorrad, Heft 10/1953 über den Hemscheidt Dämpfer
Quelle: Privatarchiv

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Aus Das MOTORRAD, Heft 7/1963
über die Stoßdämpfer Reparatur an einer NSU-Supermax, Teil 1
Quelle: Privatarchiv

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Aus Das MOTORRAD, Heft 8/1963
über die Stoßdämpfer Reparatur an einer NSU-Supermax, Teil 2
Quelle: Privatarchiv

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Aus Das MOTORRAD, Heft 11/1958
über das Arbeiten an Motoren: NSU Supermax, Teil 1
Quelle: Privatarchiv

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Aus Das MOTORRAD, Heft 13/1958
über das Arbeiten an Motoren: NSU Supermax, Teil 3
Quelle: Privatarchiv

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Aus Das MOTORRAD, Heft 15/1958
über das Arbeiten an Motoren: NSU Supermax, Teil 5
Quelle: Privatarchiv

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Aus Das MOTORRAD, Heft 17/1965
über den Einbau einer Horex Regina Telegabel in eine NSU Max
Quelle: Privatarchiv

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Aus Das MOTORRAD, Heft 9/1972, Teil 1
über das Unglück ein altes Motorrad geschenkt zu bekommen
Quelle: Privatarchiv

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Aus Das MOTORRAD, Heft 15/1972, Teil 2
über das Unglück ein altes Motorrad geschenkt zu bekommen
Quelle: Privatarchiv

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Irgendwie gelangte das Fahrwerk, der in Heft 9/1972 beschrieben Max, in meinen Besitz
Fotoquelle: Privatbesitz

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