NSU Events I

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- Titelbild (Quelle: Privatarchiv)

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Norisring/Nürnberg 1956
Habe diese Fotos mal vor vielen Jahren von einem Pressefotograf geschenkt bekommen
(Quelle: Privatarchiv)

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Frühjahr 1973: Umbau von 1-Sitzer auf 2-Sitzer, schließlich war ein Urlaub zu Zweit geplant. Weshalb ich mich für diese Sitzbankvariante entschieden habe, statt einer bequemen Denfeld Bank, ist unklar, Hauptsache nicht original. Die optimistische Schutzblechbefestigung vorne gruselt mich noch heute.

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Wann immer Zeit und Wetter mitspielte, war ich an Sonntagen immer auf Ausflügen, bevorzugt im Taunus und Odenwald. Einer meiner Lieblingstouren war im Odenwald über die ehemaligen Bergrennstrecken Zotzenbach und Krähberg.

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Erste Versuche, die Max gespanntauglich zu trimmen

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Kauf von Sportmax Teilen, Motor mit Vergaser, Megafon, Alutank, selbstgestrickter Höcker. Habe den Motor sogar mal in meine Max gebaut, das Ding ging richtig gut. Das ich mal später ein Max "Rennerle" Projekt in Angriff genommen habe, konnte ich damals nicht ahnen. Die Teile habe ich daher wieder verkauft.

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July 1973: 2 Wochen Urlaub mit Freundin und der Max (Schweden, Norwegen, Dänemark).


Start in der Heimatstadt Rüsselsheim. Erste ungeplante Übernachtung in Kirchweyhe, südlich von Bremen. Mir war ein Sandkorn ins Auge geflogen und ich musste dringend zum Augenarzt. Danach weiter mit der Fähre Kiel- Göteborg. Entlang der schwedischen Ostküste bis ca. 110 km hinter Oslo zum Halvorseth Campingplatz. Von dort einige Erkundungsfahrten gemacht.

Danach in einem Rutsch nach Schweden mit Übernachtung in Karlstad am Vänern See. Nächste Übernachtung auf dem Campingplatz in Husquarna. Husquarna kannte ich eigentlich nur von den Motorrädern, aber das war damals nur ein kleines Segment. Hauptschwerpunkt waren Haushaltsgeräte. Weiter ging die Reise zum Vättern See, dort Pause auf dem Campingplatz in Hjo. Zum Motorrad Grand-Prix in Anderstorp waren wir mit Wolfgang Gedlich verabredet, unser Rüsselsheimer 50 cc GP Fahrer. Daher konnten wir einige Tage im Fahrerlager übernachten. Da ich für Wolfgang schon einige Zeit „geschraubt“ hatte (das ist aber eine eigene Geschichte), waren meine helfenden Hände natürlich erwünscht. Nach dem GP Abreise über die Fähre Helsingborg-Helsingör nach Dänemark und weiter nach Deutschland über Rödby-Puttgarden/Fehmarn. Kurzer Abstecher nach Lübeck und weiter direkt zurück nach Rüsselsheim. Bis auf eine kleine „Panne“, zum Glück nur eine verschmutzte Hauptdüse, brummte die Max tadellos hin und zurück.

Geschrieben aus der Erinnerung, Fotounterschriften und Nachvollzogen mit Google Maps.

Auf der Fähre nach Göteborg

Rast und Übernachtung irgenwo an der schwedischen Westküste

Übernachtung nordwestlich von Oslo auf dem Halvorseth Campingplatz. Statt Zelt eine kleine Hütte gegönnt.

Berge und Seen, Norwegen bietet Natur pur

Auf der Suche nach dem Grund für die Motoraussetzer

Faulenzen auf dem Campingplatz Karlstad

Die Husqvarna Werke

Anderstorp GP

Mit den beiden Fährverbindungen zurück

Der Beweis: Krause in Lübeck

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Ostern 1974 (12.-15. März): Kurzurlaub zum Nürburgring in der gleichen Konstellation wie im Sommer nach Finnland. Zelten im Adenauer Forst.

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July 1974: 14 Tage Urlaub in den Sommerferien mit einem befreundeten Pärchen auf einer Suzuki GT 250, meiner damalige Freundin, die Max und ich (Finnland).


Von Startpunkt Rüsselsheim ging die Fahrt nach Travemünde. Mit der Fähre in ca. 30 Stunden bis Helsinki. Ankunft Vormittags. Unser Plan war, soweit Richtung Norden an der finnischen Westküste zu fahren, bis es dämmert. Über Tampere, Vaasa Richtung Oulu.

Nun wir fuhren und fuhren bis wir bei einem Tankstop auf die Uhr schauten, 23 Uhr Ortszeit??? und immer noch hell??? Da sind wir blind in die Touristenfalle geraten und überhaupt nicht daran gedacht, dass es im hohen Norden Nachts gar nicht richtig Dunkel wird. Also nächster Campingplatz gesucht, irgendwo Höhe Oulu, Zelte aufgebaut, 24 Uhr. Dann noch ein Tütensüppchen gegen den Hunger verputzt, 0:30 Uhr, immer noch nicht ganz Dunkel, nennt sich Mitternachtssonne. Ein erster toller AHA Effekt hier im skandinavischem Norden. Nun war ich ja im letzten Jahr in Norwegen, aber wesentlich südlicher, da fiel das mit den Helligkeitsunterschieden nicht so auf.

Weiter bis Rovaniemi, der Hauptstadt von Lappland, am nördlichen Polarkreis. Das war auch unser nördlichster Reisepunkt, ab jetzt wieder Richtung Süden, der Motorrad GP in Imatra war unser Ziel.


Zwischenstationen waren Kuopio am See Kallavesi, danach Savonlinna.

https://de.wikipedia.org/wiki/Savonlinna


Die bekannteste Sehenswürdigkeit Savonlinnas ist die Burg Olavinlinna. Sie ist heute die besterhaltene mittelalterliche Festung Nordeuropas. Seit 1975 ist sie für die Öffentlichkeit zugänglich und ganzjährig geöffnet. Wir standen also vor dem verschlossenen Eingangstor. Weiter nach Kerimäki mit der größten Holzkirche der Welt.

https://www.gooutbecrazy.de/kerimaeki-groesste-holzkirche-der-welt/


Zum Ende der Rundreise Besuch des Motorrad GP in Imatra, ein damaliger Straßenkurs einschl. spektakulärer Überquerung eines Bahnübergangs. Kleine Anekdote dazu. Wir kamen relativ spät, so gegen 20 Uhr auf dem GP Campingplatz an. Um uns herum das „Feiern“ von wohl etlichen (alkoholisierten) Fans. Wir dachen schon an eine unruhige Nacht. Nach Zeltaufbau und dem üblichen Köcheln der Tütensuppe wurde es um uns herum immer leiser. Nach einigen Gesprächen am nächsten Morgen mit unseren Zeltnachbarn stellte sich heraus, dass die „Feierlichkeiten“ schon am Vormittag begonnen hatten und irgendwann gegen Abend der „Stoff“ ausging. Nur zur Erklärung: Seitens des Staates wurde versucht den Alkoholkonsum einzuschränken, einerseits durch massive Verteuerung, anderenseits nur im Verkauft spezieller Geschäfte mit Altersbeschränkung. Ich kann mich gar nicht erinnern, ob wir in diesem Urlaub uns mal ein Bierchen gegönnt haben, angesichts eines knapp bemessenen Schülerurlaubsbudgets.

Rückfahrt über die Fähre Helsinki – Travemünde.

Aus der Erinnerung wieder mal ein toller Urlaub. Beide Motorräder ohne Sperenzien.

Auf der Fähre nach Helsinki

Nach Ankunft in Helsinki erstmal die Frisur richten

Es gab zwar keine Mückenplage, dafür anhaltender Regen. Einmal mussten wir Nachts bäuchlings die Zeltwanne hochhalten, damit der Regen am Zelt vorbeilief und nicht direkt hinein. Daher gönnten wir uns mal in einer Trockenpause eine der soliden Blockhütten, die auf fast jedem Campingplatz angeboten wurden.

Wälder und Seen ohne Ende

Rovaniemi am nördlichen Polarkreis

Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eine Gerade

Von einer Aussichtsplatform Blick auf Kuopio und dem See Kallavesi

Irgendwo mitten im Nirgendwo kamen wir über eine Kuppe gefahren und blickten auf einen großen Rentierbullen, der mitten auf der Straße stand und uns "böse" anblickte. Da blieben wir natürlich stehen und warteten ab. So nach und nach kam eine große Rentierhelde über die Straße spaziert und ruhte sich direkt daneben aus. Nach dem letzte Herdentier machte der Bulle ganz majestätisch die Straße wieder frei.

Diese Holzbrücke wurde wechselseitig einspurig befahren und war noch gleichzeitig eine Eisenbahnbrücke. Hier leistete ich mir einen Fahrfehler. Da es vorher geregnet hatte waren der Brückenboden und die Schienen noch feucht. Beim kreuzen der Schienen rutschte ich aus und wir alle 3 lagen auf der Seite. Aber dank meines stabil geschweißten Gepäckträgers für die selbstgebauten "Krauser" Koffer, blieb nur ein leichter Schrecken.

Savonlinna mit Blick auf die Burg

Zwei Fotos aus dem Internet

Holzkirche von Kerimäki

Irgendwo unterwegs, Gedenkschrift an Jarno Saarinen, der leider sehr früh tödlich verunglückte. Ich hatte noch die Gelegenheit, bei diversen Rennen, ihn live zu erleben.

Kurioserweise endet vor Imatra mein Bildmaterial

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"Cheap and Dirty" Teil 1:
Dank toleranter Eltern und Großeltern durfte ich meine Motorradteile in Mama´s Waschküche lagern bzw. in meiner Werkstatt stand Mama´s Waschmaschine. Teile lackieren durfte ich in Papa´s Garage. Teile Trocknung auf Mama´s Wäscheleinen (mega reißfest).
Datum der Fotos 12.03.1978 (Quelle: Privatarchiv)

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Bedingt durch private und schulische Umstände erfolgte 1975 ein Ortswechsel von meinem Geburtsort Rüsselsheim ins ferne Berlin-West. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, es gibt auch keine Zeitstempel auf der Rückseite der Fotos, es muss so gegen 1975 oder 1976 gewesen sein: 2 Wochen Sommerurlaub in Südfrankreich.


Mit meiner damaligen Freundin und angeschnalltem Seitenwagen (S 250 Boot auf LS 200 Rahmen) war der erste Zwischenstopp (natürlich) Rüsselsheim. Dann weiter bis Besancon und am 3. Tag erreichten wir Sete am Mittelmeer kurz oberhalb der spanischen Grenze. Dort, auf einem Campingplatz, hatten wir uns mit der Schwester meiner Freundin, deren Freund und ein weiterer Freund, alle aus Rüsselsheim, unterwegs mit R4, verabredet. Was für eine Hitze, kaum Schatten, kein kühlendes Lüftchen, dazu noch einige Krabbeltiere am Strand, mit denen ich negative Kindheitserinnerungen hatte. Nach zwei Tagen, kollektive Abstimmung, wir fahren an die Atlantikküste.

Also immer schön am Fuße der Pyrenäen entlang zur Westküste gefahren. Den Namen des Campingplatzes habe ich noch in Erinnerung, aber übers Internet nicht gefunden. Irgendwo zwischen Biarritz und spanischer Grenze. Toller Campingplatz, toller Strand, immer ein kühlendes Lüftchen (und keine Krabbeltiere im Wasser durch die ständigen Wellenbewegungen des Wassers).

Um behaupten zu können, man wäre mit der Max schon mal in Spanien gewesen (Stempel im Reisepass) unternahmen wir einen Tagesausflug nach Spanien. Flux den Seitenwagen abgeschnallt und ab nach Spanien über Oiartzun, Lesaka, Bera wieder zurück.

Ein weitere Tagesausflug erfolgte zur höchsten Wanderdüne Europas, der Dune du Pilat, südlich von Arcachon, sehr beeindruckend.

https://www.france.fr/de/bordeaux/artikel/dune-pilat

Die Rückreise erfolgte quer durch Frankreich, über Rüsselsheim nach Berlin zurück, natürlich pannenfrei.


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Ein Jahr später erfolgte die Wiederholung des Urlaubs an der Atlantikküste, gleicher Campingplatz, gleiche „Teilnehmer“.

Kurz nach der Ankunft und dem obligatorischen „Einrichten“ auf dem Campingplatz wollten wir noch das Meer sehen. Also ab zum Deich zum fast menschenleeren Strand bis auf eine kleine Ansammlung von Personen, die um etwas herum standen. Was sahen wir, zwei tote Tiefseequallen. Das hat mich ganz schön geekelt. War ich doch noch im letzten Jahr fast jeden Tag im Wasser und habe die anrollenden Wellen untertaucht. Jetzt stellte ich mir vor ich tauche auf und so ein Ding hängt mir über dem Kopf. Ich bin die ganzen 2 Wochen kein einziges Mal im Wasser gewesen.

Aus dem Internet:

……….Die Thalassophobie ist eine häufige Angststörung und wird zu den spezifischen Phobien gezählt. Je nach Schweregrad fürchten sich Betroffene vor den Tiefen des Meeres oder im Extremfall auch vor ihrer eigenen Badewanne. Schwimmen gehen oder regelmäßige Hygiene wird so verunmöglicht und belastet die Lebensqualität enorm……

Noch eine kleine Anekdote: Wir bekamen einen Hinweis, dass im nächsten Ort ein Motorradgeschicklichkeitswettbewerb stattfinden sollte. Also nichts wie hin. Natürlich war ich das einzige Gespann, brachte aber den Veranstalter nicht in Verlegenheit. Er bat mich, zu warten, bis alle Solomotorräder „durch“ waren, dann wurde der Kurs teilweise breiter gesteckt. Über die Wippe fuhr ich mit dem Seitenwagenrad und eine 8 wurde mit angehobenem Seitenwagen gefahren. Als Sonderpreis bekam ich 3 Flaschen Wein. Natürlich verlief auch diese Reise pannenfrei.

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NSU Treffen Pfingsten 1978 auf der Trimburg/Landkreis Bad Kissingen
(Quelle: Privatarchiv)

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"Cheap and Dirty" Teil 2:
Als Studierender, mit elterlicher, finanzieller Unterstützung, kann man sich keine "schicken" Räumlichkeiten leisten. Erste, größere Teilelagerungsmöglichkeit in einem Garagenhof in Moabit/Berlin-West, u. a. mit einer BWM R 50/2 (bin ja überhaupt kein BMW Fan, aber ich bin die Kiste ein halbes Jahr gefahren und aus der Erinnerung muss ich sagen, toller Motor, aber mieses Fahrwerk, was sich leider später bei meiner eigenen Konsul widerholt hat (wohl aber dem Baujahr geschuldet ist), einer Max mit Horex Gabel, einem Max-Gespann mit einem Steib S 350 + Cabrio Verdeck und einer "üppigen" Max-Habermann-Verkleidung
(Quelle: Privatarchiv)

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"Cheap and Dirty" Teil 3:
Nach Abriss des Garagenhofs in Moabit Unterschlupf in einer Hinterhofgarage in Kreuzberg/Berlin-West, u. a. mit einer Horex Imperator (die ich später gegen eine NSU OSL 501 Haarnadel getauscht habe) und einer Triumph 500 Twin (die ich später gegen ca. 5 mehr oder weniger komplette 98iger Föxe getauscht habe)
(Quelle: Privatarchiv)

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"Cheap and Dirty" Teil 4:
Nach Kündigung der Hinterhofgarage in Kreuzberg, Unterschlupf in einem großen Kellerraum in Neukölln/Berlin-West, u. a. mit einer Adler Doppelvergaser und Frankfurter Töpfen, einer "ordinären" DKW und einer weiteren Max mit Horex Gabel und Honda Tank
(Quelle: Privatarchiv)

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"Cheap and Dirty" Teil 5:
Hierzu habe ich leider keine Fotos gefunden. Heute Spielplatz, damals ein Gewerbehof in Schöneberg/Berlin-West

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"Cheap and Dirty" Teil 6:
Werkstatt WG im 2. HH in Kreuzberg/Berlin-West, u. a. mit vielen Mäxen, OSL´s, Konsul´s, einer russischen 350 ISH, DKW und einem Hoske Max Tank
(Quelle: Privatarchiv)

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Max Umbau aus der ehemaligen Berliner Max-Szene mit Horex Gabel, Hoske und Honda CB 450 Tank (Quelle: Privatarchiv)

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Kleines Max-Gespann-Wintertreffen irgendwo, irgendwann in Berlin-West.
Mein Gespann mit Winterbereifung, Steib LS 200 Rahmen, aber S 250 Boot und selbstgebauten Beinschildern. Ja, in der Tat gab es in meiner "Jugend" noch sehr viele Schneewinter, auch in einer Großstadt wie Berlin, einschl. Schlittschuhlaufen auf dem zugefrohrenem Wannsee. Die Berliner Stadtreinigung (BSR) wurde durch die Berliner "Schnauze" liebevoll umbenannt in: "Bei Schnee Ratlos", da sie bei der angefallenen Schneemenge mit dem Räumen nicht mehr hinterher kam. Allerdings konnten damals die Auto- und wenige Motorradfahrer mit zugeschneiten Straßenverhältnissen noch "umgehen".
Nicht auszudenken, was heutzutage passieren würde 🙂
(Quelle: Privatarchiv)

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Motorrad Geschicklichkeitsturnier, Berlin-West, irgendwann in den 80igern
(Quelle: Privatarchiv)

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September 1985: ADAC Veteranen Rally Berlin
(Quelle: Privatarchiv)

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19.06.1986: NSU Pool Party, kleines, privates Treffen in Gießen

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20.-22.06.1986: NSU Treffen Neckarsulm

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30.-31.08.1986: Zweites VFO Treffen in Deckenbach

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September 1986: 10. Treffen der NSU-Freunde Unterland mit der "Schweinemax"

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September 1986: Besuch des Veteranen Grand Prix in Hockenheim

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1988: Mein erster Motorrad-Neukauf, Cagiva 350 SST.

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1988: Motorradtreffen beim Kanu-Klub Holzminden.
Quelle: Lokale Presse bzw. eigenes Archiv.

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Der "Große Preis von Berlin", 16.10.1988 (Quelle: Privatarchiv)

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Oktober 1989, Nürburgring, GP-Kurs, Sprintrennen im Rahmen der Moto Aktiv Trophy. Der Serienauspuff ist den Geräuschauflagen geschuldet.

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Nicht mehr so "Cheap and Dirty", Teil 7:
Berufsbedingt wechselte ich 1994 aus der hektischen Großstadt Berlin ins beschauliche "Dörfchen" Ratigen/NRW. Ich hatte jetzt eine Werkstatt bestehend aus 3 Einzelgaragen, aber ohne Zwischenwände. Die Gilera 500 Marte ist ein "Mitbringsel" aus den neuen Bundesländern mit Kronprinz Gabel (NSU Konsul) und BK Rädern. Desweiteren kaufte ich eine neue MuZ Skorpion um meine Saturno zu schonen. Diese wurde u. a. umgebaut mit der Doppel-Auspuffanlage der Replica, einer leichten, einteiligen GFK Sitzbank/Höcker Kombination und einer Billet 6-Kolbenzange. Die Gelände-Cross-Maxteile kaufte ich schon 1973 in Frankfurt/Main. Kurioser Heckrahmen aus konifizierten Rohren.
Eine Anzeige in der Rheinischen Post eröffnete mir, mich mit den "älteren" Gileras zu beschäftigen. Angeboten waren eine 98 Giubileo, eine 175 Giubileo und eine 250 Nettuno. Da der Anbieter auch gegenüber NSU Motorrädern affin war, wurde getauscht mit einer originalen NSU Quick 98, erste Serie, einer NSU Konsul 500 (in Teilen) und einem kleinen, finanziellem Wertausgleich. Es ist immer wieder kurios, wie sich meine NSU und GILERA Interessen verquickten (frei nach NSU Quick 🙂)
Quelle: Eigenes Archiv

Auch in Garagien, Teil 7, gab es NSU 251 OSL Koriositäten, einmal als Schwingenumbau mit Telegabel und dann mit Telegabel (DKW?) und einer Heimscheid (?) Variante.

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Zu Teil 7: In Ergänzung zu den 3 Garagen gab es noch zusätzlich zu meiner Wohnung eine weitere Garage. "Natürlich" war auch diese uppig zugestellt mit NSU, Buell und Gilera "Krempel".

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1997: First-Classic-Day in der Dampfbierbrauerei Borbeck/Essen. Völlig überraschend hat mein Geländemax-Gespann in der entsprechenden Altersklasse gewonnen.

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1999: Sonderausstellung im Stadtmuseum Ratingen über die Geschichte des Ratinger Motorsports mit Leihgabe von meinem Geländemax Gespann.

Aus "SuperTip Wochenpost" vom 3. Juli 1999

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1999: Im Rahmen der Sonderausstellung wurde der "Oldtimer-Grand Prix" in Ratingen veranstaltet. Als "Einheimischer" musste ich natürlich mit meiner leicht abgespeckten 350 cc Konsul teilnehmen. Um mit den "müden" 17 PS und dem tonnenschweren Serienfahrwerk noch halbwegs in meiner Klasse, gegen die überwiegend englische Konkurrenz, mithalten zu können, war Spätbremsen eine Möglichkeit und das mit den völlig unterdimensionierten Serienbremsen. Es half wirklich, das Hinterrad zum Blockieren zu bringen und mit stempelndem Heck auf den Kurvenscheitelpunkt zu hopsen. Den Zuschauern hat´s gefallen. Mein Einsatz wurde mit einem Pokal für den dritten Platz und einigen Schwielen an den Händen belohnt, was vielleicht auch mein etwas verkniffenes Gesicht erklärt.

Aus der regionalen Presse

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2005: Besuch Veteranen GP Nürburgring

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2006: Veteranentreffen in Gatzfeld.
Die Anreise erfolgte von Ratingen aus. Markus (mit der TS) hat mir freundlicherweise seine Geländemax geliehen.
Die Plätze 1 - 3 der Wissensrallye gingen an Rüdiger (3), Markus (2) und HP (1)

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März 2007: Besuch Motorradmesse Dortmund, Sonderausstellung
(Quelle: Privatarchiv)

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2007: Veteranenrennen auf dem Flugplatz Schwarze Heide/NRW.
Dank neuer Heidenau Reifen konnte ich die Max richtig "fliegen" lassen. Selbst das Spezial-Max Fahrwerk verhielt sich tadellos. Doch Übermut tut selten Gut, der Motor quittierte meine Fahrfreude mit einer durchgeblasenen Kopfdichtung (und ist immer noch nicht repariert). Die 10 PS der Nettuno erwiesen sich im Training als sehr träge, der Motor riegelte bei ca. 80 km/h ab. Die anwesende Berliner Saturno 500 Truppe gab uns einen Tipp, die Steuerzeiten zu überprüfen. Gesagt, getan, das Motorrad auf die linke Seite gelegt, damit kein Öl ausläuft und den Steuerungsdeckel abgeschraubt. Siehe da, die italienischen "Restaurateure" hatten die Zahnräder um zwei Zähne falsch versetzt montiert. Ab sofort rannte die Kiste "wie Sau" langliegend so auf die 110 km/h zu, ähnlich wie meine jahrelang gefahrene OSL 251
(Quelle: Privatarchiv)

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